Das beliebte Quartett ist bekannt für seine unkonventionellen Konzerte.
Die sympathischen Künstler bieten eine gelungene Mischung aus mitreißend interpretierter klassischer Musik, lebendiger Regie und informativer kurzweiliger Plauderei, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt.
Es erklingen Lieder sowie Arien, Duette und Terzette aus den bekanntesten Opern wie Die Zauberflöte, Don Giovanni, Die Hochzeit des Figaro, Cosi fan tutte, Die Entführung aus dem Serail, u. a..
Die einzelnen Szenen werden kurz aus dem Zusammenhang heraus erklärt, und so ganz nebenbei fließt ein wenig Biografisches mit ein.

Haben Sie sich schon die Frage gestellt, wie wohl Mozart selbst unser heutiges Verständnis seiner Werke beurteilen würde? Vielleicht finden Sie an diesem Abend die Antwort! Also: Gute Unterhaltung mit Mozart!

Reich mit die Hand, mein Leben

Pressestimmen

Mozart mal ganz unkonventionell
Hier wurden Mozarts unsterbliche Melodien nicht einfach nur präsentiert. Mit viel musikalischem Können, Charme und Humor begeisterte das Quartett auf unkonventionelle Weise das Publikum mit einem höchst lebendigen Mozart.
Mit schauspielerischem Können und ihrer sehr gut ausgebildeten Sopranstimme besticht Elke Tamaru, die sich besonders mit den Koloraturen aus der Arie der „Königin der Nacht“ Bravorufe und einen stürmischen Applaus verdient. Harmonisch und mitreißend gestaltet sich das Zusammenspiel mit Bariton Vogel in dem herzerfrischenden Duett von Papagena und Papageno. Auch im Terzett überzeugt das Trio und liefert sich frisch inszenierte sängerische Scheingefechte. Michael Senzig tritt nicht nur als glänzender Tenor in Erscheinung, sondern zeigt darüber hinaus schauspielerischen Einsatz in seiner Rolle als Regisseur, der mit „Mozart“ über die Entstaubung seiner Werke durch moderne Inszenierungen diskutiert und damit für Heiterkeit sorgt.
Mit Wortwitz und Leichtigkeit verkörpert Pianist Wolfgang Nieß den legendären Komponisten, der sich aus lauter Langeweile eine Auszeit aus den himmlischen Sphären genommen hat und das Konzert um biografische Schmankerl bereichert und in Kurzform den Handlungsplot seiner Opern erläutert. Zwischendurch kommt er auch selbst mit schmissig und beherzt präsentierten Klavierstücken als Solist zur Geltung.

(Rhein-Main-Presse, 29.6.06)

Erfrischender Mozartabend in der Loge
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Loge beim Mozartabend, der eine Blütenlese aus dem Werk des Meisterkomponisten kurzweilig und informativ präsentierte. Das Künstlerquartett begeisterte mit einer Auswahl der schönsten „Evergreens“ des Musikgenies und verpackte die Lieder, Arien, Duette, Terzette und Klavierstücke in eine unterhaltsame Regie, die dem Klassikabend eine ungewohnte und erfrischende Leichtigkeit verlieh.
Pianist Nieß schlüpfte dafür in die Rolle des frivol-frechen Wolfgang Amadeus, der die Programmfolge mit kurz und locker gefassten Anmerkungen zu Werk und Biographie Mozarts anreicherte und sich als stets einfühlsamer Begleiter am Flügel erwies. Als Solist glänzte er unter anderem mit dem „Rondo alla turca“, das er spritzig und mit beredter Phrasierung spielte.
Vor allem Heinz Vogels Bariton beeindruckte bei de Interpretation der Arie des Leporello durch sein harmonisches Volumen und der Sopran von Elke Tamaru durch souveräne Stimmführung und glasklare Diktion sowie viel Temperament.
Tenor Senzig stellte sein komisches Talent unter anderem im wirbelnden Terzett unter Beweis, das ein verliebtes Pärchen und einen reichlich angeschlagenen Wirtshausgänger zusammen führt. Besonders gut kam seine Stimme im tragischen Part des Idomeneo zum Tragen. Auch die Höhepunkte aus „Figaros Hochzeit“ und „Die Zauberflöte“ gehörten zum Programm des Quartetts, das für seine ganz besondre Geburtstagsgala zu Ehren Mozarts Beifallsstürme erntete.

(Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, 31.5.06)